Dienstag, 30. April 2013

Lebenszeichen

Lange ist mein letzter Eintrag hier vorbei. Die Zeit ist schnell vergangen und in meinem Leben hat sich viel verändert. Sport gehört nach wie vor dazu, nur nicht mehr in dem Ausmaß und Umfang wie in den letzten ca. 10 Jahren meines Lebens. Das Studium läuft prima und ich nähere mich mit großen Schritten dem letzten Jahr. Nebenbei arbeite ich nach wie vor auf der Anatomie, was sich auch in Zukunft (hoffentlich) nicht ändern wird. :-)
Ich werde diese Seite weiterhin online lassen, um zumindest gelegentlich ein Lebenszeichen von mir zu geben.

Alles Liebe
Eure Bettina

Montag, 24. Dezember 2012


FROHE WEIHNACHTEN 
UND RUHIGE, ERHOLSAME FEIERTAGE
IM KREISE EURER LIEBEN !!!



Sonntag, 4. November 2012

Neustart

Nachdem ich am 30.09.2012 einen kleinen Eingriff in Lokalanästhesie hatte, hatte ich seither komplette Sportpause. Und wenn ich komplett schreibe, dann meine ich das - ich hab nicht ein Sit-Up gemacht, kein einziges Mal gedehnt (außer den Nacken, wenn er verspannt war), hab Fahrräder nur aus der Ferne gesehen und auch keine Laufschuhe angehabt. Das einzige was ich gemacht habe war einmal wandern und gehen (mit und ohne Pferd an der Hand) bzw. Stiegen steigen....
Vor lauter Angst zuzunehmen, hab ich in den letzten Wochen wirklich sehr wenig gegessen und vom Gefühl her (ich stell mich nicht auf die Waage) auch ein bisschen abgespeckt, dafür hab ich aber auch wenig Kraft im Moment, was mich aber nicht so stört.
Die Sportpause hat mir gezeigt, dass mir auch andere Dinge außer dem Triathlon wichtig sind - mir war kein einziges Mal langweilig!

Gestern hab ich das erste Mal wieder ein paar Bauchübungen gemacht und bin probehalber auf der Pferdekoppel auf und ab gelaufen - mit Stehpausen dazwischen - und dann noch ein paar hundert Meter mit dem Lufie an der Hand. Dabei hab ich mir schon gedacht - das wird ein langer Weg zurück zu einem lockeren 5er-Schnitt-Tempo im Training...

Heute hab ich das erste Mal meine Laufschuhe geschnürt und den Garmin wieder Mal auf Satellitensuche geschickt. Beim Weglaufen waren die Beine schön locker und ich hab mich wieder sehr lebendig gefühlt! Das Tempo ist halt ein Wahnsinn, vor allem Bergauf fehlt mir komplett die Kraft. Die kleine Klopause nach den Anstiegen war mir sehr willkommen... Der Vorteil ist, ich kann jetzt gemeinsam mit dem Walter trainieren ;-)

Wirkliche Ziele hab ich im Moment nicht, da ich im Studium und beruflich - hab zwei Tutorenverträge und eine geringfügige Anstellung bei meinem Professor auf der Anatomie (bin aber viel mehr dort, weil es so super ist!) - voll eingedeckt bin (siehe auch meinen Eintrag vom 26.09.2012). Ich möchte jetzt einfach einmal meine Laufform wieder aufbauen, so gut das halt nebenbei geht. Prinzipiell würde ich gerne im Herbst 2013 eine neue Marathon-Bestzeit laufen - mal sehen, ob ich das zeitmäßig unterbringen kann. Ein gezieltes Triathlontraining geht sich im Moment auf keinen Fall aus - und Schwimmen kann / darf ich noch länger nicht. Daher werde ich erstmals seit vielen Jahren für die nächste Saison keine Lizenz lösen und vielleicht nur mal zum Spaß irgendwo starten und mich eher wieder aufs Laufen beschränken.
Für die, die es interessieren sollte, ist mein komplettes Training weiterhin hier auf der Homepage nachzulesen (unter Training).


Donnerstag, 25. Oktober 2012

Gedenkfeier am Zentralfriedhof

Einmal im Jahr - immer am Donnerstag vor dem Nationalfeiertag - veranstaltet das Anatomische Institut eine Totengedenkfeier am Wiener Zentralfriedhof. Heuer hatte ich endlich einmal kein Seminar, Praktikum oder ähnliches und konnte das erste Mal dabei sein!
Es war wirklich sehr, sehr schön. Zuerst waren wir im kleinen Kreise zur Kranzniederlegung am alten Grab gleich beim 1. Tor. In der Kirche fand dann ein ökumenischer Wortgottesdienst statt. Ich war echt erstaunt, wie viele Angehörige da kamen. Die Luegerkirche war bummvoll! Zum Schluss konnten die Angehörigen die Namen der seit vorigen Oktober gestorbenen eintragen und ein Kerzerl für sie anzünden, wo wir Studenten beim Anzünden und Aufstellen geholfen haben - das war wirklich rührend! Wir haben dann auch jeder ein Kerzerl angezündet und zum Lichtermeer dazugestellt.
Danach gingen wir noch zur gemeinsamen Kranzniederlegung zum Urnengrab am 3. Tor. Ein Studentenvertreter und der für die Körperspender zuständige Professor haben wirklich rührende Reden gehalten und Dank und Anerkennung an die zahlreichen Menschen ausgesprochen, an denen wir Studierende und auch Chirurgen aus aller Welt lernen können, um in Zukunft Patienten zu helfen und  Leben zu retten!

Samstag, 20. Oktober 2012

herbstlicher Abendspaziergang

So schön ist der Herbst!


Sonnenuntergang im Donaupark

Der Feuerball zwischen den Bäume

Donaupark

Im Hintergrund Donaucity

reger abendlicher Flugverkehr

ohne Worte

Obere Alte Donau mit Kirche am Kinzerplatz

Beim Birnersteg

Blick Richtung Donaupark

Blickrichtung stromabwärts

Blickrichtung stromaufwärts

Milleniumstower im Abendrot

An der oberen alten Donau - Blick Richtung Donauturm

Blick Richtung Milleniumstower

Mond und Spiegelung

Blick nach Hause

Kagraner Brücke

U-Bahn-Station Alte Donau


Mittwoch, 26. September 2012

Sommerende

So schnell war er um - der Sommer, und mit ihm auch die Ferien. Obwohl ich eigentlich eh immer im Einsatz war. Entweder auf der Anatomie - ich habe seit September eine geringfügige Stelle als Projektmitarbeiterin bzw. Dokumentationsassistentin bei meinem Professor - oder famulieren. Davon habe ich noch zwei Wochen Pflichtfamulatur auf der Pathologie gemacht, sonst war ich immer wieder tageweise - oft bis in die Nacht hinein - auf der Unfallchirurgie.

Ab Montag geht es auf ins neue Studienjahr - der klinische Teil unseres Studium beginnt. Ich starte mit dem Chirurgie-Tertial, was heißt, dass ich zunächst ganz normal vier Wochen Vorlesungen rund um die chirurgischen Fächer habe, danach bin ich fünf Wochen auf diversen chirurgischen Abteilungen, v.a. im SMZ-Ost, aber auch im AKH und in Speising (Orthopädie). Ich bin schon sehr gespannt und freue mich. Zusätzlich zur geringfügigen Stelle arbeite ich auch wieder als Tutor auf der Anatomie im Seziersaal mit und für die nächsten beiden Semester hab ich auch eine weitere Tutorenstelle auf der Radiologie: Wir haben im 5. Jahr einmal wöchentlich die sog. "Rounds" - das sind Fallkonferenzen etc., die im großen Hörsaal im AKH stattfinden und in andere Örtlichkeiten (wie zB ins SMZ-Ost) via Live-Stream übertragen werden. Wir Tutoren sind sowohl für die technischen Betreuung vor Ort (also ich im Team SMZ-Ost) als auch im AKH mitverantwortlich. Der Test letzte Woche war ganz lustig, wenn wir jetzt noch das mit dem Ton hinbekommen, sollte es klappen :-)
Milli hat mich heut schon Profi-Studentin genannt - böse Zungen könnten auch sagen Kampfstudentin ;-)

Hier ein paar aktuelle Bilder vom September:

Cäsar und Lufie am Sonntag vormittag beim Ausreiten

Bergtour Ötscher

traumhaftes Wetter

über den rauen Kamm haben wir den Gipfel erklommen

Papstwarte am Sonntag

auf der Aussichtsplattform - übrigens:
das Ziel vom 1. Papstwartelauf am 28.10.2012





Freitag, 10. August 2012

Runner's High

In der Sportpsychologie auch Flow genannt....
Man kann es nicht herauf beschwören, sich herbei wünschen und es gibt auch kein Rezept dafür. Es kommt unverhofft und ohne Vorwarnung.

Ich laufe einfach dahin, die Gedanken kommen und gehen. Mein Körper fühlt sich gut und stark an, die Beine sind locker, ich habe das Gefühl, den Boden unter den Füßen durchzuschieben. Die Landschaft zieht vorbei, immer schneller. Meine Atmung ist etwas verstärkt, aber es ist nicht anstrengend, auch wenn das Tempo immer höher wird. Kleine Hügel spüre ich nicht, als wären sie gar nicht da. Die Abenddämmerung fällt herein, ich bin eins mit mir, mit meinen Schuhen, mit dem Weg, mit der Natur... Es ist so herrlich, ich fühle mich kräftig und bin so locker wie schon ewig nicht mehr. Dann komme ich zurück in die Stadt und langsam tauche ich aus diesem fast tranceartigen Zustand wieder auf. Daheim angekommen, denk ich mir: "Halleluja! Ich lebe - und wie!"


Sonntag, 22. Juli 2012

Motivation

Ich hab es mir bis jetzt nicht eingestanden - aber seit es Richi beim gestrigen Interview bei der Startnummernauslosung gesagt hat, geistert es in meinem Kopf herum: Irgendwie hab ich heuer keine Motivation, Wettkämpfe zu bestreiten. Das Feuer fehlt, der Biss ist nicht da.
Laufen, Radfahren und auch Schwimmen macht mir Spaß - im Training... Es ist mir egal, wie schnell ich bin, ich will die Bewegung spüren und nach dem Training ein gutes Gefühl haben - aber ob ich jetzt als erste oder zehnte über die Ziellinie laufe - oder so wie heute gar nicht - ist mir im Moment so was von nicht wichtig! Ich will auch nicht mehr weitermachen, selbst wenn es härter wird, oder wenn meine Gedanken eigentlich gerade ganz wo anders sind....
Die letzten Bewerbe habe ich gemacht, obwohl mein Herz vielleicht gar nicht mehr ganz dabei war. Ich hab gefinisht, weil meine Fans da waren oder aus anderen extrinsischen Gründen - aber nicht, weil ICH es wirklich wollte, denke ich.
Auch heute habe ich eigentlich bereits vor dem Start schon wieder aufgehört, oder erst gar nicht wirklich angefangen. Sehr widerwillig bin ich zum Einschwimmen ins kalte Nass - obwohl es drinnen eigentlich wärmer war. Beim Schwimmen war ich bereits nach kurzer Zeit müde, die Arme wurden immer schwerer, in der zweiten Runde hab ich schon deutlich die Schulter- bzw. Rückenmuskulatur gespürt, obwohl ich vom Gefühl her fast am Stand geschwommen bin. Meine Gedanken waren irgendwie ganz wo anders - bei der Diplomarbeit, im Krankenhaus etc. Ich verspürte auch keine Vorfreude auf meine Lieblingsdisziplin, das Radfahren. Der Weg in die Wechselzone war sehr mühsam, meine Beine waren schwer, die Fußsohlen brannten und ich bekam nur schwer Luft. Gemütlich hab ich gewechselt, hab das Aufsitzen aufs Rad auch noch verpatzt und bin losgefahren. Am Rad hab ich mich dann zwar wohl gefühlt, aber zu Beginn hatte ich nach wie vor Luftprobleme. Die Anstiege bin ich dann doch sehr resch gefahren, weil das schließlich meine Art ist. Aber oben hatte ich dann nicht viel Spaß, auch wenn es eigentlich teilweise ganz gut dahinging. Bereits bei Kilometer 10 hab ich mir gedacht - noch 80 km! Ich habe keine Lust mehr, die ganzen Mitbewerber rund um mich sind mir eher auf die Nerven gegangen, als mich anzuspornen. So hab ich beschlossen die Runde resch fertig zu fahren und dann aufzuhören. Und das hab ich dann auch gemacht - ich bin flott weitergefahren ohne mich zu schonen, ohne zu trinken oder zu essen. In Obertrum hab ich mich bei meinen Verwandten eingebremst, den Helm runtergenommen und gesagt: "I mog nimma!" Richi, der zufällig gleich in der Nähe moderiert hat, wollte mich noch motivieren, einfach so weiter zu machen, egal wie die Zeit wird. Meine Antwort: "Das hab ich heuer schon zwei Mal gemacht - ich mag nimma!"
Im Moment hab ich einfach andere Dinge, die mir wichtiger sind. Trainieren selbst wird mir immer wichtig sein, aber ich will nicht kämpfen oder mich quälen. Das hab ich schon oft genug gemacht, im Moment reicht es mir. Und heute hab ich es mir endlich eingestanden!

Gefreut hab ich mich heute sehr: Meine beste Freundin Milli hat grad die Form ihres Lebens und wurde heute mit einer grandiosen Leistung Zweite! Ich hab fast geweint vor Freude!


Donnerstag, 19. Juli 2012

Warum der 19.7. ab sofort der offizielle Tag des Patschen ist...

... oder warum Scherben vielleicht doch kein Glück bringen!

In der Früh geh ich zur Hildegard (meinem Stadtradl) weil ich zum Frühstück zur Milli und zur kleinen Lea fahren will - vorne platt. Oje, da fällt mir ein, in den letzten Tagen lagen immer wieder Scherben (warum auch immer) bei uns im Müllraum (wo auch der Radabstellraum ist). Gestern bin ich spät heimgekommen und hab vergessen, darauf zu achten - das könnte wohl der Grund sein.... Ich überlege kurz, will mir aber die Zeit fürs Schlauchwechseln nicht nehmen.So hole ich schnell das Rennrad es aus der Wohnung, ziehe meine Radschuhe an und düse zur Milli. Anschließend fahre ich auch gleich direkt auf die Anatomie , weil ich werde ja eh nicht spät heimfahren und da wird es eh noch hell sein....
Am späten Nachmittag gehe  in die Prosektur, um an meinen Hüften weiter zu sezieren. Um 19 Uhr herum gewittert es draußen und schüttet in Strömen. Ich mach eine kurze Pause und ruf den Walter an, um ihm zu sagen, dass ich bei dem Wetter lieber noch ein bisschen hier bleiben werde, aber so in ca. einer Stunde wegfahren will. Dabei erfahre ich, dass Walter heute auch vorne einen Patschen hatte....
Um 20 Uhr regnet es noch immer leicht und ich wollt nur noch schnell was fertig machen und dann heimfahren... Plötzlich merke ich, dass es dunkel wird und bereits kurz vor 21 Uhr ist! Und jetzt kommt der absolute Höhepunkt: Ich komm zu meinem Rad, das ich ausnahmsweise unten im Stiegenhaus abgestellt habe, und - jawohl! - vorne ein Patschen !!! Das gibt's ja normal gar nicht, oder? Und da fällt mir ein, das ich ja heute im Innenhof schon laut geflucht habe: Auf dem ganzen Weg rund um unseren Seziersaaltrakt bis zur Eingangstür hat irgendwer Objektträger (dünne Glasplättchen fürs Mikroskop) verstreut, die natürlich alle zerbrochen sind!
Gut - ich wechsle den Schlauch und fahre im Dunklen heim! Das war mir gleich dreifach unangenehm, weil ich ja normal laut über die unbeleuchteten Radfahrer wettere.... Zum Glück habe ich keine Polizei getroffen, denn die hätte mir die Geschichte nie geglaubt!
Aber so hab ich wenigstens mal den netten Nachtwächter kennen gelernt, der sich gerade auf seinen Rundgang gemacht hat, als ich mit dem Schlauchwechseln fertig war ;-)


Dienstag, 17. Juli 2012

Auf in den 3. Abschnitt

So, seit heute früh steht es fest - der 2. Studienabschnitt ist geschafft. Die SIP 4 konnte ich wie mittlerweile alle SIPs auch mit einem Gut erledigen. Jetzt ist der vorklinische Teil des Studiums geschafft und ab Herbst ziehen wir in den 3. Abschnitt, wo wir auch diverse Lehrkrankenhäuser unsicher machen werden ;-)

Ansonsten bin ich nach wie vor viel auf der Anatomie und zwischendurch in Horn famulieren. Seit einigen Tagen komm ich auch wieder regelmäßiger zum Trainieren - und es macht mir mehr und mehr Spaß! Kommendes Wochenende starten Walter und ich beim Trumer-Triathlon über die Mitteldistanz. Da das einer der schönsten Triathlons ist, die ich kenne, freue ich mich schon sehr darauf! Ich will den Bewerb genießen und einen schönen Tag erleben.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Ironman Regensburg & more

Seit dem letzten Eintrag war wieder allerhand los.

Bis 8. Juni war ich noch viel auf der Anatomie, durfte beim Schulterkurs vom Prof. Fialka mitgehen, hatte noch meine letzten Studentenkurse und bin kurzfristig auch bei einem Physiotherapeutenkurs als Tutor eingesprungen (das war sehr schön, die hatten das erste Mal Kontakt zu echten Armen und Beinen und waren total motiviert). 
Gleich nahtlos ging es dann ab 11. Juni mit zwei Wochen Famulatur auf der Unfallchirurgie in Horn weiter - den Rest der Tage (manchmal war ich auch länger im Spital) hab ich dann mit Speed-SIP-Lernen verbracht ;-) 

Unterbrochen wurde die Famulatur durch ein langes Wochenende in Regensburg - Walter's 50er wurde beim Ironman gefeiert. Es war ein schönes Rennen, aber nicht leicht. 
Das Schwimmen verlief überraschend gut, bin ich doch seit dem Bewerb in Linz nicht einen Zug geschwommen. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, nachdem ich beim ersten Stau ganz nach rechts geflüchtet und alles allein geschwommen bin. 
Das Radfahren ging zu Beginn ganz gut, sehr gut für meinen Trainingsumfang. Die Strecke ist abwechslungsreich mit zahlreichen Höhenmetern zu Beginn jeder der zwei Runden - aber nicht schwer, ich konnte alles am großen Kettenblatt fahren. Ab 100 Kilometern wurde es etwas zach, ab ca. 125 sehr zach. Ich hab schon ans Aufgeben gedacht, bin nur mehr locker gefahren, weil einfach nicht mehr mehr ging und sogar zweimal kurz stehen geblieben. Aber irgendwie geht's dann doch weiter - wie bei jeder Langdistanz. Bei Kilometer 146 hab ich wieder gelächelt und innerlich "I want to ride my Bicycle" gesungen. Ich hab mich auf den Rest des Bewerbes gefreut. 
Doch in der Wechselzone war es dann wieder sehr arg. Nach dem Absteigen konnte ich nicht mal locker mit dem Rad in der Hand laufen, so bin ich halt in die Wechselzone marschiert, hab mein Rad geparkt und bin zu den Laufschuhen gegangen - Zitat eines der unzähligen, tollen Helfern: "Na dir pressiert's a nimma....". Hab mich abg'haut - wie recht er doch hat - es hat mich nicht sehr auf die Laufstrecke gezogen. Nach langem Compressport-Stutzen, Socken und Schuhe anziehen hab ich mich dann langsam von der Bank erhoben. So "anpeckt" bin ich glaub ich noch nie auf die Laufstrecke gegangen - super Voraussetzungen für einen Marathon ;-)
Mein Vorhaben war: Eine Runde überleben, das tolle Publikum erleben und die Strecke besichtigen - nur, damit ich mitreden kann und nix versäumt hab. So bin ich mal losgetrottet und hab nach der ersten Labestelle Ausschau gehalten, denn es gab was ganz was Neues: Ich hatte Hunger!!! So richtig. Normal kann ich an dieser Stelle eines Wettkampfes nix mehr essen. Diesmal hab ich bei der ersten Labestelle ein Stück und bei der zweiten gleich zwei Stück Zwetschenstreuselkuchen gefuttert (und der war sehr gut!). Dann verging auch das Schwindelgefühl und ich bin halt langsam dahingezockelt.... Die Stimmung war gewaltig und auch die Laufstrecke sehr schön und abwechslungsreich. Nach der ersten Runde hab ich nach meinen Leuten Ausschau gehalten, diese aber nirgends gesehen. Mist, ich wollte einfach bei Ihnen aufhören. So musste ich die zweite Runde beginnen. Nach einigen Kilometern, mitten in der Stadt, standen sie dann endlich. Ich bin kurz stehengeblieben, aber dort aufgeben hätte auch keinen Sinn gemacht. Ich hab noch gefragt, wie weit Walter vor mir ist (er hat mich bei meinem Tief am Rad überholt). Nach kurzem Überlegen bin ich wieder weiter und hab mir mein zweites Rundenband abgeholt. Bei Hannes' Papa bin ich wieder kurz zum Plaudern stehen geblieben und hab mich nach Hannes erkundigt.
Und irgendwie kam dann gegen Ende der Runde plötzlich ein gewaltiges Hoch - ich konnte wieder laufen, die Füße klebten nicht mehr am Boden. Ich hatte echt Spaß dabei... Und plötzlich sah ich Walter vor mir und war auch schon bei ihm vorbei (er hat noch einen Klaps auf den Po bekommen *ggg*). Meine Leute haben schön geschaut, wie ich dann plötzlich vor dem Walter mit einem Grinser im Gesicht flott vorbeigelaufen bin! Und jetzt wusste ich - ich komm ins Ziel, auch wenn es wieder mühsam wird, ich hatte bereits mehr als die Hälfte vom Marathon!
Dafür macht man das alles...
(Foto geklaut)

Natürlich wurde es wieder mühsamer und die letzte Runde war ich schon sehr müde und hab bereits mit leichter Übelkeit gekämpft. Die Aufenthalte bei den Labestellen wurden immer länger, aber ich bin immer wieder ins Laufen (Zockeln *gg*) gekommen. 
Und dann war es so weit: Ich durfte in den Zielkanal einbiegen - die Schritte wurden nochmal länger, das Tempo etwas höher und ich bin total glücklich mit Tränen in den Augen an den jubelnden Zuschauern vorbei ins Ziel gelaufen! Das Ziel war das Ziel und da war ich nun!!! Und das ganze sogar noch unter 11 Stunden! Es war eine Langdistanz mit einem Wechselbad der Gefühle, die ich nie vergessen werde!



Und gestern hab ich endlich die SIP (Jahresprüfung Nummer vier) hinter mich gebracht. Es müsste passen, ich muss nur noch aufs Ergebnis warten. Danach bin ich gleich auf die Anatomie gefahren, ist mir schon sooo abgegangen, hab mich gefreut, wieder alle zu sehen, seit heute bin ich schon wieder in der Prosektur bei meinen Hüften :-)
Jetzt steht der Sommer vor der Tür:
Meine Hüften sezieren, Diplomarbeit schreiben, Biomet-Workshop, Famulieren, Trainieren..... :-)


Montag, 28. Mai 2012

Leidenschaft

Um am Ende meines letztens Blogeintrages anzuknüpfen möchte ich ein bisschen auf die Leidenschaft eingehen.  Ich finde Leben ist Leidenschaft und Leidenschaft macht unser Leben aus. Aus diesem Grund mache ich eigentlich alles, was ich angehe mit Leidenschaft und großem Einsatz!

Die ganze Woche seit Linz hatte ich keine Zeit fürs Training, dafür wurde meine Leidenschaft für die Anatomie noch mehr geschürt - mein Professor - selbst, so würde ich sagen, Anatom aus Leidenschaft - ist daran sicher maßgeblich beteiligt! Er ermöglicht mir Einblicke, von denen ich nicht einmal wusste, dass es sie gibt bzw. vermittelt mir Wissen, das in keinem Buch etc. zu finden ist! Und das mit Leidenschaft!

längere Ausfahrt am Pfingsmontag
Das lange Pfingstwochenende frönte ich meiner anderen Leidenschaft - dem Training! Gemeinsam mit dem wichtigsten Menschen meines Lebens - meinem Mann Walter - absolvierte ich einen kleinen Trainingsblock in unserem Nebenwohnsitz im schönen Waldviertel. Es hat ein bisschen gedauert, aber ich kam wieder ins Radfahren und Laufen - und es hat so viel Spaß gemacht! Natürlich kamen meine Anatomie- und Unfallchirugiebücher auch nicht zu kurz ;-)
Zum Entspannen gingen wir unserer weiteren Leidenschaft nach. Im Stall bei Lufie und Cäsar finde ich immer Ruhe und Ausgleich, selbst beim Ausmisten. Pferde können so viel Kraft geben und Freude bereiten!

Schön langsam sehe ich meinem Start in Regensburg positiv entgegen. Ich will nur durchkommen und die schöne Gegend dort genießen! Es wird hart, aber das ist es immer, aber ich freu mich schön langsam darauf - mit Leidenschaft! :-)

Sonntag, 20. Mai 2012

Mitteldistanz Linz

Diesmal stand ich unter ganz anderen Vorbedingungen und mit einer ganz anderen Einstellung am Start eines Triathlons als in den letzten Jahren.

Nur falls sich wer über mein Ergebnis wundert hier mal die Rahmenbedingungen:

Wie berichtet war schon das Ostertrainingslager etwas vermurkst und danach war ich gesundheitlich nicht ganz fit... Als ich dann endlich wieder Spaß und Freude am Training bekam, war einfach keine Zeit. Ich bin viel (freiwillig) auf der Anatomie und lerne eine Menge, nebenbei schreibe ich meine Diplomarbeit, fertige die dafür notwendigen Präparate an und bereite die diesbezügliche Projektpräsentation vor. Da mir die Tage zu kurz werden, sitz ich oft bis zwei in der Früh oder länger am Schreibtisch. Zusätzlich geh ich wann immer möglich auch zu diversen Workshops (Prothesen...) auf der Anatomie mit. Somit bleibt so gut wie keine Zeit für ein Training - in der vergangenen Woche war ich (abgesehen von allen Wegen mit dem Rad in Wien) einmal 14 km laufen...

Die unmittelbare Wettkampfvorbereitung für Linz hat so ausgeschaut:
Mittwoch:
ab ca. 10:30 bis fast 20:00 im Seziersaal (mit einer kleinen Klopause und einem Schluck Wasser von der Wasserleitung)...
danach noch bis ca. 2 Uhr Früh Projektpräsentation und Lernen...
Donnerstag (Feiertag):
Mittags Laufen - ma war das schön, auch wenn ich ziemlich leer war :-)
Nachmittag ein bisschen Relaxen bei Milli, Hannes und Lea :-)
danach endlich wieder mal was Warmes gegessen und bis 4 Uhr Früh am Schreibtisch - Projektarbeit um 2:53 an Prof. verschickt :-)
Freitag:
Projektpräsentation fertiggestellt und verschickt, nebenbei ein paar Scheiben Toastbrot gegessen...
um 14:24 Riesenschreck (Zeit übersehen - 15 Uhr Seminar), noch nix zusammengepackt für Linz...
mit der Hildegard (Klumpatradl) ins AKH gedüst - zwei Minuten vor drei Uhr Seminarraum betreten...
danach kurz in der Billabox Proviant besorgt und auf in den Seziersaal (bis fast 20 Uhr)...
heimgedüst und dabei Käsesemmel gegessen, Sachen für Linz zusammengesucht...
um ca. 21 Uhr losgefahren (Walter war schon in Linz, ist mit meinen Eltern gefahren)...
im Auto ein Mozarellaciabatta, ein paar Brocken trockenes Brot und zwei Fruchtgolatschen gegessen...
kurz vor 23 Uhr im Quartier angekommen, bis ca. 24 Uhr mit meine Eltern, Tante und Onkel geplaudert und einen kleinen Radler getrunken...
danach wieder mal nicht gut einschlafen können, ständig aufgewacht...
Samstag:
um 8:30 ganz damisch aus dem Bett gekrochen...
zum Pleschingersee einchecken gefahren...
kurz vor zehn gefrühstückt, nochmal kurz aufs Bett gelegt und dann zum Start gefahren.....

Ich hatte keine Ahnung wie es mir gehen würde, Fakt war, ich stand saumüde, mit nicht gerade vollen Speichern (ich hab alles aufgezählt, was ich am Vortag gegessen habe *gg*)  und verspannt am Start und hab mich zum ersten Mal im heurigen Jahr in meinen Neoprenanzug gezwängt. Ich wusste nicht einmal, ob ich die erste Disziplin schaffen würde... Vor dem Startschuss bin ich noch 5 Züge hinaus, 5 Züge wieder zurück und 5 Züge am Ufer entlang geschwommen.
Da aber das Wetter so schön war und ich sonst eh nicht zum Trainieren komme, habe ich mich nach dem Startschuss von fast ganz hinten in die kalten Fluten begeben und bin mal locker losgeschwommen. Es ging dann besser als erwartet und ich bin einfach dahin geschwommen und hab doch einige überholen können. Beim Landgang hat's mich voll gedreht und ich bin ganz vorsichtig wieder Richtung Wasser gewankt, hab noch meinen Eltern gewunken und sogar den Walter gesehen, der ein paar Meter neben mir auch gerade in die zweite Runde geschwommen ist. In der zweiten Runde ging es mir noch besser, doch dann beim "Laufen" in die Wechselzone hatte ich Blei in den Beinen. Ich hab mal in Ruhe meinen Neoprenanzug ausgezogen und mich aufs Radfahren vorbereitet. Langsam bin ich mit dem Rad rausgelaufen, tw. sogar gegangen und gemütlich aufgestiegen, der Wechsel war dadurch wirklich perfekt ;-)
Beim Losfahren hab ich mich aber gar nicht so schlecht gefühlt und hab dadurch auch ein bisschen (aber nicht zu viel) Druck gemacht und sogar viele überholt, der erste lange (einzige wirkliche) Anstieg gleich zu Beginn ging auch nicht so schlecht, ich hab dosiert und bin halt zügig raufgefahren. Im Laufe der ersten Runde bin ich dann aber etwas eingegangen, hab dann schon mal angefangen bissi vom ersten Riegel zu essen und zu trinken. Außerdem hab ich aufgehört auch nur ansatzweise Druck zu machen - das wollte mein Körper nun mal gar nicht. So bin ich locker weitergefahren und hab die Landschaft und einfach das Training genossen.
Bei meinen Verwandten bin ich kurz stehengeblieben hab getrunken und ein bisschen geplaudert und bin dann in die zweite Runde gegangen. Mein Motto war: Durchkommen, egal wie und möglichst genießen! Die zweite Runde war okay - ich hatte am Berg sogar wieder Kraft und bin dann wieder dosiert, aber doch zügig weitergefahren, hab noch einen zweiten Riegel gegessen und versucht halbwegs zu trinken.
Das einzige was mein Stimmung etwas getrübt hat, war eine Dame (von den Männer-Packeln red ich gar nicht), die mich am Hinterrand eines Mannes hängend überholt hat. Ich konnte sie auf der Bundesstraße dann noch kilometerweit bis zur Einfahrt auf den Damm beobachten - sie ist VOLL Windschatten gefahren, hat immer wieder zu treten aufgehört, um ihrem Vordermann nicht hinten rein zu fahren. Es war mir egal, weil ich sowieso ein anderes Ziel an diesem Tag hatte, aber diese Warmduscher sollen doch bitte daheim bleiben oder Radmarathon fahren! Ich sitz sau müde, gerade dass mir nicht die Augen zufallen am Rad und halte mich an die Spielregeln und dann muss ich mir das anschauen...
Ich bin dann jedenfalls locker in die Wechselzone gerollt - meine Verspannungen im Schultergürtelbereich sind nicht gerade besser geworden (ich bin heuer erst einmal für 60 km am Zeitfahrrad gesessen). Hab mir dann in Ruhe Socken und Laufschuhe angezogen und bin mal ein paar Schritte losgegangen, bevor ich dann auf die Laufstrecke getrabt bin. Zitat beim Rauslaufen: "Wenn i net so miad warat..."
Am Damm war es unerträglich heiß - kein Schatten, kein Wind! Ich hab sehnsüchtig auf den Weg links unten geschaut, der voll im Schatten gewesen wäre. Irgendwie bin ich dann bis zum Wendepunkt (über die Autobahnbrücke) gekrochen und hab mich immer wieder mit Wasser gekühlt. Der Walter ist mir entgegenkommen (mit über einem Kilometer Vorsprung, er hat mich beim Radfahren überholt). Beim Zurücklaufen war es etwas erträglicher, weil wir da Gegenwind hatten, der ein bisschen Kühlung verschafft hat, dafür war es ein bisschen anstrengender. Da mir teilweise etwas flau war, hab ich nix riskiert und bin im Zockeltempo weitergetrabt (vom Gefühl her zwischen 130 und 140 Puls oder so). Nach 7 km hab ich mein erstes und einziges Gel genommen - bei dem Tempo braucht man schließlich nix essen, tu ich ja im Training auch nicht. Zurück im Wettkampfgelände hatte ich ein bisschen Spaß mit meinen Verwandten und Freunden (Zitat Peru Weul: "Den Walter hoist da no, der schaut scho aus, ois tät a ei'gehn!"). Da es eh nur mehr 10,5 km waren, bin ich halt weitergezockelt und die zweite Runde ist mir sogar schneller vergangen. Und wirklich - 2 km vor dem Ziel hab ich den Walter überholt. Kurz danach bin ich sogar stehen geblieben und hab nochmal auf ihn gewartet, um mit ihm gemeinsam ins Ziel zu laufen. Er hat aber gesagt, ich soll lieber laufen, weil so langsam wie er jetzt läuft kann ich gar nicht laufen (wo er recht hat, hat er recht LOL). Somit bin ich dann ca. eine Minute vor ihm ins Ziel gekrochen - und hab mich gefreut! Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Distanzen schaffen würde! - Noch was war lustig: Vor der Zielkurve wollten mir die netten Helfer noch Isoklumpat und Gels geben - ich hab gesagt: "Na danke - i g'frei mi jetzt auf a Bier im Ziel!" - die haben sich ur abgehaut... und das Erdinger Alkoholfrei im Ziel war echt prima ;-)
Super war's auch wenn ich über eine halbe Stunde länger gebraucht hab, als im Vorjahr - ich hab es geschafft und das mit den Vorbedingungen.
:-)

Triathlon ist super - aber es gibt auch andere Dinge im Leben!
Triathlon ist Leidenschaft und die soll es bleiben - egal auf welchem Leistungsniveau!
Triathlon ist Hobby - und soll Spaß machen!



Montag, 30. April 2012

Auszeit

Es ist Zeit für eine sportliche Auszeit - ich weiß nicht für wie lange, vielleicht nur kurz, vielleicht auch länger...

Eigentlich war ich bereits vor dem Trainingslager müde und leicht verkühlt. Die erste Woche lief dann wirklich prima, dann wurde das Wetter schlechter und am Ostersonntag hat es uns ja voll abgeregnet (siehe vorherige Blog-Einträge).... Die letzten Tage in Riccione verliefen eigentlich nicht schlecht und ich bin mit einem guten Gefühl in allen drei Disziplinen heimgefahren. Mein Plan war: Ein kurzer Laufblock und ein paar Wechseltrainings für den Duathlon und dann Fokus auf Regensburg mit ein bisschen mehr Schwimmen und viel Radfahren...

Doch seit über zwei Wochen geht nix. Ich bin nicht krank, aber auch nicht gesund - einmal leichter Schnupfen, einmal Husten und fast immer müde - nicht angenehm müde, wie nach einem ordentlichen Training, sondern so richtig matt und schlapp - keine Lust auf Training und wenn ich es versuch ist meistens selbst ein lockerer Dauerlauf mühsam und macht keinen Spaß. Letzte Woche hab ich auch meist sehr schlecht geschlafen, was die ganze Situation noch verschärft...

Ich hab bis gestern überlegt und abgewogen, aber das lockere Radfahren zu den Pferden am Samstag (was für mich anstrengender war als die Fahrt bei einem Ironman) und der Laufversuch am Sonntag haben mir gezeigt, dass es keinen Sinn hat! So werde ich jetzt eine Auszeit auf unbestimmte Zeit nehmen. Ich weiß nicht, ob und wann ich heuer in die Saison einsteige - im Moment verspür ich weder Lust noch Drang auch nur bei einem Wettkampf zuzuschauen.... Richtig trainieren werde ich erst wieder, wenn ich echt Lust darauf habe - weil dann weiß ich, dass mein Körper dazu bereit ist! Vielleicht ist in ein paar Tagen sowieso alles wieder in Ordnung, aber ich halte mir alles offen - evtl. sogar einen komplette Saisonpause.

Sport ist ein wichtiger Teil meines Lebens - aber nicht alles! Es ist ein schönes und gesundes Hobby - und das soll es auch bleiben! Laufen, Radfahren und Schwimmen müssen Spaß machen, wenn das nicht mehr unbedingt der Fall ist brauchen Kopf und Körper einfach ein bisschen Zeit! Man kann nichts erzwingen.


Samstag, 14. April 2012

Tag 13

In der Früh hat es nicht geregnet, aber die Straßen waren feucht. Während dem Frühstück hat es dann begonnen (laut Wetterbericht). Es hat dann kurz nach halb zehn wieder aufgehört, aber alles war nass und der Himmel grau in grau. Drei der Guides sind mit ein paar Mutigen dann doch aufgebrochen - wir sind unserem Vorsatz treu geblieben - wenn es nach Regen ausschaut bzw. schon nass ist kein Radfahren.
Am späten Vormittag waren wir wieder in Rimini schwimmen, hat Spaß gemacht, auch wenn ich heute etwas länger gebraucht habe, um richtig ins Training zu kommen. Am Ende unserer Einheit hat es bereits geschüttet draußen. Beim Heimfahren dann total arg. Vom Auto zum Hotel sind wir trotz Schirm nicht trocken geblieben, weil auch der Wind sehr stark ging.

Un Cappuccino per favore!
Nach dem Mittagessen haben wir uns ausgeruht und gewartet, dass der Regen aufhört bzw. zumindest nachlässt. Es hat dann auch aufgehört und so sind wir noch laufen gegangen. Ich bin gute 10 km die Strandpromenade nach Norden (Rimini) gelaufen und wieder zurück. Es ging total locker und leicht dahin, obwohl ich beim Anziehen noch sehr müde war. Der Wind war teilweise ganz schön stark, v.a. beim Zurücklaufen war er eher von schräg vorne und auf den letzten Kilometern sehr stark. 



Nach dem Abendessen war wieder Fotoabend, leider war der Chef des Hauses (Stefano) heute nicht da und daher war es nur halb so lustig wie sonst. Wir haben dann noch ein bisschen mit den netten neuen Bekannten geplaudert, bevor es morgen wieder für alle heißt: Ciao a l'anno prossimo! :-)

Freitag, 13. April 2012

Tag 12

Staatsgrenze San Marino
auf ca. 800 m Blick zurück auf San
Marion und bis zum Meer
 Sonnenschein! Aber kalt - v.a. der Wind. Aber wir konnten ein tolles Radtraining mit vielen Höhenmetern absolvieren. Je länger die Fahrt gedauert hat, umso besser ging es mir auch. Den letzten Bergsprint bei ca. 100 km konnte ich für mich entscheiden. Der ältere ehrgeizige Franzose hat zu Früh das Tempo verschärft und dann kam ich von hinten *ggg*, war lustig.

Panoramabild ganz oben

Obwohl ich heute sehr schwere Beine hatte, bin ich dann am Abend noch eine kleine lockere Runde gelaufen, ich hab's zum Glück nicht verlernt! Beim Laufen waren die Beine schön locker, lediglich ein Hungerast um Km 5 herum war ein bisschen ungut, aber dann konnte ich noch wie geplant, die zweite Hälfte schneller werden, es ging ganz leicht und locker auf der Strandpromenade dahin, zum Schluss fast 4er Schnitt auf den letzten 500 m.

Mittwoch, 11. April 2012

Tag 11

Es geht langsam wieder besser. Am Vormittag waren wir gemütlich im Hotelzimmer - in der Früh war es nass draußen und dunkle Wolken standen am Himmel - Tagestemperatur 10 - 12°...
Am Nachmittag waren wir in Rimini schwimmen - das ging super und hat auch Spaß gemacht. Wenn das aufgeht, mach ich das jetzt immer so - im Winter nicht schwimmen, nur Kraft für Arme und Oberkörper - ist billiger, kostet weniger Zeit und ich muss mich nicht über rücksichtslose Leute ärgern und hab obendrein mehr Zeit fürs Radtraining!
Das Trainingslager wird sonst halt im Moment immer mehr zum Regenerationsurlaub, was soll's - aber morgen soll das Wetter besser sein und unten hängt eine tolle Tour! Ich freu mich schon!

Dienstag, 10. April 2012

Tag 10

Mein Körper hat's mir schon in aller Früh gesagt - steh nicht auf! Ich war so erledigt und hab total lange zum Aufwachen gebraucht. Erst beim Frühstück war ich halbwegs munter. Die Sonne hat heruntergelacht und laut Wetterbericht sollte es auch langsam aber sicher wieder wärmer werden - perfekt für die lange Tour....

Doch schon bei den ersten kleinen Anstiegen raus aus Riccione Richtung San Clemente merkte ich, dass irgendwas nicht stimmt. Ich fühlte mich so neben mir und teilweise kraftlos - das Licht war auch viel zu hell.... Nach 15 km hab ich dann abgebrochen und bin allein heimgerollt.

Im Moment fühl ich mich nicht besonders. Mir ist etwas schlecht und kalt, aber schlafen kann ich auch nicht.... Echt blöd, wenn das im Trainingslager passiert. Ich hab mich so auf die heutige Ausfahrt gefreut. Mal schauen, wie es mir morgen geht....

Montag, 9. April 2012

Tag 9

Auf der Panoramica zum Aufwärmen.
Heute war es zum Glück wieder sonnig, aber trotzdem sehr frisch. Mit Wintertrikot, langer Hose, Gilet, Handschuhen und Füßlingen war mir nicht immer warm. Beim Wegfahren habe ich sogar eine dünne Haube unter dem Helm aufgehabt.





gegen Ende (im Hintergrund Cippo und Villa Grande - wo
wir am Freitag noch waren - im Schnee)
Ganz fit hab ich mich beim Frühstück nicht gefühlt, eine kleine Verkühlung von gestern steckt in mir. So bin ich mit dem Vorhaben, nach einem kleinen Stückchen wieder umzudrehen, mit der Gruppe losgerollt. Doch am ersten Berg hab ich mich eigentlich schon ganz gut gefühlt und so bin ich dann doch alles mitgefahren - zum Glück, es war eine traumhafte Tour, leichte Höhenmeter (bis auf eine kurze Rampe vor der Kaffeepause alles am großen Kettenblatt) und kurzweilige 100 km :-)






Der Kuchen zum Kaffee hat mir auch geschmeckt am Nachmittag. Statt Laufen war ich aber lieber im warmen Whirlpool heute - morgen wieder große Tour!










Sonntag, 8. April 2012

Ende der Fastenzeit

Da ich in den letzten Monaten viel zu viel genascht und Mehlspeisen verdrückt habe, habe ich mir erstmals für die Fastenzeit vorgenommen nix Süßes zu essen - gar nix, außer Obst, nicht mal Müsliriegeln beim Radfahren... Ich war mir nicht sicher, ob ich es schaffe... Aber es ging. Die meiste Zeit fiel es mir nicht einmal schwer, ich hab halt genußvoll von meinem Kaffee genippt, während andere rund um mich Kuchen etc. gegessen haben. Jetzt in Riccione war es nicht immer leicht, wenn man viel trainiert, hat man auch mal Lust auf Kuchen & Co, aber ich hab es bis zum Schluss durchgezogen. Darauf bin ich eigentlich ganz stolz.
Das Nachmittagskuchenbuffet hab ich ja heute versäumt (siehe vorigen Bericht *ggg*), so wollte ich beim Abendessen erstmals eine Nachspeise verdrücken. Aber irgendwie hatte ich keine Lust auf Süßes! Ich bin echt weg von der Droge ;-) Ich hab nur beim Walter gekostet und es als viel zu süß befunden.

Nach über 40 Tagen Abstinenz...
... nicht ganz überzeugt.
Bei den Resten des großen Osterschokoeis hab ich es nochmals versucht, es blieb bei zwei kleinen Bissen... Hab mir lieber noch einen kleinen Radler bestellt ;-)

Tag 8 - So ein Scheißtag !!!

Nicht allzu warm, aber trocken und perfekt fürs Training...

In der Früh hat es nass ausgeschaut, aber es hat nicht geregnet. Nachdem die Touren nicht abgesagt wurden, haben wir auf den Chef-Guide was das Wetter betrifft vertraut und sind mit unserer Gruppe losgefahren. Nach ein paar Kilometern waren die Straßen auch trocken und es ging prima dahin. Die neue Gruppe ist okay, aber nicht so homogen wie vorige Woche. Nach zwei Bergen hab ich dann schon Jacke und Handschuhe für die Abfahrt angezogen und es hat dann auch leicht geregnet. Wir hatten nach ca. 40 km eine kleine Kaffeepause und dann ging es weiter. Weil es nicht wirklich warm war, hab ich Jacke und Handschuhe angelassen, obwohl es bald wieder bergauf ging. Es hat geregnet - alles war nass, aber noch war es auszuhalten und wir haben noch gewitzelt. 

Dann ging es ins Valle di Teva - ein Bergstraße am Arsch der Welt. Und genau am Fuße hat es zu schütten begonnen inkl. Sturmböen. Walter hat fürs Bergauffahren die Jacke an(!)gezogen.... Es war wie eine Dusche (so eine richtig gute mit viel Druck) - nur kalt, der Wind hat uns den Regen entgegen gepeitscht und ich hatte echt Angst, den Abhang neben der Straße hinunter geweht zu werden. Mittlerweile gesellte sich noch Eisregen dazu, ich musste meinen Kopf ständig nach links drehen, um mein Gesicht zu schützen. Schön langsam sind dann auch meine Füße eingefroren, in meinen Jackenärmeln stand das Wasser und die Handschuhe hatten sich auch mit Wasser vollgesaugt. Toll, wenn es schon beim Rauffahren kalt ist, wie wird dann erst die Abfahrt? Ich kämpfte mich langsam weiter - mit ca. 8 km/h gegen den Sturm. Dann begann die Abfahrt, wir haben nicht zusammengewartet, sondern sind alle langsam weitergerollt. Einer hatte dann auch noch einen Patschen in dem Inferno! 

Ich bin mit ca. 10 km/h bergab gefahren, um möglichst wenig Fahrtwind abzubekommen, aber die Hände sind mir trotzdem eingefroren. Walter und ich sind immer wieder stehengeblieben. Unten haben wir dann zu sechst in einem verlassenen Bauernhof Unterschlupf unter einem Türrahmen gefunden. Meine Hände haben geschrien - ich noch nicht (Betonung liegt auf noch). Als dann alle da waren hat Andrea gemeint, dass es bis zum nächsten Cafehaus ca. 2-3 km sind und er hofft, dass es offen hat, weil ja Ostern ist. Die anderen sind gleich weitergefahren (noch immer stets leicht bergab). Ich hab mich erst wieder in meine nassen Handschuhe hineingezwängt und dann sind Walter und ich im Schritttempo gerollt, der Wind kam uns ständig entgegen, das Wasser ist auf der Straße (wir waren wieder auf einer Hauptstraße) geronnen. Ich hatte so einen Schüttelfrost, dass das ganze Rad gebebt hat. Es hat nach wie vor geschüttet und ich musste immer wieder stehenbleiben um meine Handschuhe auszudrücken. Irgendwann bin ich dann total ausgezuckt vor Kälte und Schmerzen - ich hab geheult und geflucht. Den letzten Kilometer bin ich dann mit dem Rad neben mir mit den Radschuhen gelaufen. Das war besser als nur am Rad sitzen - die Hände sind aber nicht wärmer geworden. Am Gehsteig über eine Brücke war es dann total rutschig, ich bin eh ganz vorsichtig gegangen, trotzdem hat's mir den Boden unter den Füßen weggezogen - mein Rad hat sich zum Glück in der Leitplanke gefangen.

Ankunft in der Bar - man beachte die beschlagenen Fenster...
Doch das Schlimmste war noch nicht vorüber - endlich in der Bar, hab ich mal ewig gebraucht, um die arschkalten, nassen Handschuhe runter zu bekommen. Und wie schmerzhaft das Auftauen der Finger war, brauch ich glaub ich nicht sagen, ich bin im Kreis gelaufen, um nicht laut schreien zu müssen. Ich glaub, es kann nicht mehr weh tun, wenn man die Finger abgehackt bekommt.... Als dann die Schmerzen endlich nachgelassen haben ist mir schlecht geworden und ich musste mich mal hinsetzen. Zum Glück hat das nasse, kalte Gewand meinen Kreislauf aufrechtgehalten ;-) 
Wir haben dann versucht, unser Gewand halbwegs trocken zu bekommen (Handfön am Klo, heizende Klimaanlage) - aber es blieb beim Versuch. Andrea hat ständig mit dem Hotel telefoniert, aber der Minibus war unterwegs und konnte uns noch nicht holen. Walter und zwei andere sind dann nach einer Stunde ca. heimgefahren, aber alle anderen inkl. mir wollten keinen Fuß vor die Tür setzen:  7°, Wind und leichter Regen und eh schon waschelnass.... Da klingt es nicht verlockend, 30 km fast nur leicht bergab heimzufahren.
Nach 3,5 Stunden (mein Gewand war noch immer nicht trocken und mir war so scheißkalt...) wurden wir dann zum Glück abgeholt.

Unter der kurzfristigheizenden Klimaanlage, das Bild ist so
unscharf, weil Walter wie alle anderen auch vor Kälte gezittert hat!

Also Zusammenfassung: 60 km Radfahren, 1 km mit den Radschuhen laufen inkl. Sturz, 3,5 Stunden nass und zitternd in einer blöden Bar auf den Bus warten und dann schließlich um viertel sechs wieder im Hotel sein. Wer von Euch hatte einen blöderen Ostersonntag, bitte melden! grrrrrr



Samstag, 7. April 2012

Tag 7 - Ruhetag

Heute waren wir müde und faul. Zuerst haben wir gedacht, wir fahren schwimmen und/oder gehen locker laufen... Aber irgendwie hat es uns dann heute überhaupt nicht gefreut - so ein Tag Ruhe tut auch sehr gut. Schließlich haben wir noch eine ganze Woche vor uns und so tut es gut, wieder mit voller Energie in die zweite Trainingswoche hier in Riccione zu starten. Dafür hab ich einiges in meinen Vorbereitungen für die Sezierkurse weitergebracht.

Freitag, 6. April 2012

Tag 6 - lange Tour

Schön in der Früh hat die Sonne vom blauen Himmel gelacht und wir mit ihr :-)

Mit unserem Führer Andrea auf dem
Weg nach Villa Grande (1000m Seehöhe).
Um halb neun ging es dann los, ich hab mich zu Beginn sehr müde gefühlt, was aber immer besser wurde. Die ersten Hügel haben mir noch etwas weh getan, aber dann ging es wieder wie gewohnt dahin. Am Cippo bin ich sehr dosiert gefahren und konnte gleichmäßig im Sitzen die ca. 20 % auf den ersten 2 km hinaufkurbeln. Wir konnten nicht ganz rauf, weil oben die Straße noch nicht frei ist - vom Winter liegen Bäume und Schmutz noch überall herum. Aber den schwersten Teil haben wir gemacht und das war prima.
Doch danach war noch lange nicht Schluss, zahlreiche - teilweise sehr knackige - Anstiege folgten. Doch ab San Marino ging es dann nur mehr bergab und eben dahin (vorher nur rauf-runter) und so wurden wir auf den letzten 20 Kilometern belohnt.
In Summe wurden es 130 km und über 2500 Höhenmeter. Das Nudelbuffet war heute doppelt so gut wie sonst ;-)

Wie so oft am Berg ;-)
Ich hab kurz überlegt, ob ich am Abend noch eine kleine Runde laufen soll, aber dafür war ich heute zu müde. Die Beine sind etwas schwer heute. War sicher die bessere Entscheidung - schließlich sind wir noch eine Woche hier.

Nach dem Abendessen war Abschlussabend mit Fotos etc. Es war wirklich wieder eine gelungenen Woche hier im Hotel Dory! (www.hoteldory.it)


Donnerstag, 5. April 2012

Tag 5

In Riccione war in der Früh noch Nebel, doch schon ein paar Kilometer im Landesinneren und etwas höher kam dann langsam die Sonne raus. Heute waren drei neue Leute in der Gruppe, die ordentlich Druck gemacht haben - nach den ersten 10 km war mir schon schlecht (ich brauch normal mind. eine halbe Stunde locker einkurbeln...) - dann hab ich 20 km, wo es ständig rauf-runter ging gelitten mit ständig flauem Gefühl. Doch zum Glück ging es dann ruhig auf einer nur leicht steigenden Hauptstraße dahin - dank meiner Grundlage hab ich mich da wieder gefangen und konnte dann am letzten Berg voll aufdrehen und bin heuer erstmals wettkampfmäßig raufgeglüht... - die Heros waren dann zum Teil schon müde *ggg*. Beim Heimfahren (wir mussten einen Umweg von ca. 10 km machen, damit wir nicht zu früh im Hotel sind, sonst bekommt der Guide einen auf den Deckel...) zogen dann schon wieder Wolken auf. Und als wir kurz nach zwei frisch geduscht beim Mittagessen saßen ging ein Gewitterregen nieder - Glück gehabt!

Beim Mönch oben - sehr resch bis dahin und so soll es weitergehen...
Am späten Nachmittag war ich dann noch mit den Melker Buben eine Stunde locker laufen, beim Weglaufen war es noch trocken, doch dann kam das nächste Gewitter und wir mitten drinnen im "Wet-T-Shirt-Contest" ;-) Aber das Laufen war trotzdem prima, die Beine waren nachher wieder locker.

Mittwoch, 4. April 2012

Tag 4 - Radruhetag

Passend zum Wetter haben wir heute etwas länger geschlafen, gemütlich gefrühstückt und waren am Vormittag faul (ich hab Anatomie gelernt und Walter geschlafen *ggg*).

Zu Mittag bin ich dann ein bisschen Wechseltraining gelaufen - das sollte ich wieder in mein wöchentliches Repertoir aufnehmen. Aber trotz drei Radtagen davor ging es nicht so schlecht. Außerdem haben wir heute noch unseren heurigen Schwimmumfang deutlich gesteigert. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich hab mich prima im Wasser gefühlt, so als würd ich eh jede Woche meine Längen runterspulen. Seit dem heutigen Training kann ich mir vorstellen Anfang Mai in Linz die 1,9 km ohne Pause durchschwimmen zu können ;-)

Dienstag, 3. April 2012

Tag 3

vor der Abfahrt
Heute standen wir eine Stunde früher auf, weil die lange Tour geplant war. Es war dann nass und hat immer wieder getröpfelt, als wir beim Frühstück saßen. Schließlich wurde getauscht - wir fuhren zur normalen Zeit weg und die lange Tour wird am Freitag sein, heute fuhren wie die kürzere Freitagstour. Eine wunderschöne Runde und zum Abschluss die Panoramica! Einmal kamen wir leider kurz in einen kalten Regenguss, aber sonst hat es gepasst heute. Ein bisschen leer hab ich mich teilweise gefühlt, so bin ich die meisten Berge heute sehr ruhig gefahren.
Am Nachmittag hab ich dann regeneriert und das laufen bleiben lassen, sonst halt ich die zwei Wochen nicht durch ;-)

am 3. Berg - man beachte die Regenwolken im Hintergrund
.

Montag, 2. April 2012

Tag 2

Auch heute gilt: :-)))) Vor allem was das Wetter betrifft!

Gruppe Limoncino
Die Ausfahrt war wieder großartig! In so einer Gruppe macht es wirklich viel Spaß. Ich bin nach wie vor von meinen Radbeinen begeistert. Wir hatten heute vier Auffahrten mit teilweise knackigen Passagen - alles kein Problem. Beim Heimfahren waren heute wieder alle im Landhaus vom Hotelchef zum Essen eingeladen - bei dem Wetter ein Traum!
Nach dem Heimkommen bin ich die gestrige Runde gemeinsam mit Walter ganz locker gelaufen - hat mir heute gereicht.

Sonntag, 1. April 2012

Tag 1

Für heute gilt: :-)))

Es war ein guter Tag - ein sehr guter, und das obwohl ich schlecht geschlafen habe und in der Früh etwas müde war. Außerdem hatte ich beim Wegfahren leichtes Kopfweh und immer wieder etwas niedrigen Kreislauf. Unsere Gruppe (Limoncino) ist die beste, in der wir je gefahren sind. Total homogen und diszipliniert. Es macht total Spaß. Am Berg geht mehr, als ich mir zu erträumen gewagt hätte.... und ich glaube nicht, dass die anderen so schwach sind! Ich fahre vorne mit, ohne wirklich je auch nur annähernd am Limit zu sein - weder muskulär noch kreislaufmäßig! Mein Wintertraining (einmal wöchentlich gscheites Gewicht drücken und Walze) dürfte Früchte tragen. Walter ist ebenfalls prima drauf.
Auch beim Laufen am späten Nachmittag ging es mir gut. Ich spür zwar, dass prinzipiell noch etwas Müdigkeit vom wenigen Training und Uni-Alltag dieser Woche in mir steckt, aber vom Gefühl her locker in 4:51 laufen ist sehr prima.

Vom Wetter her, war es etwas kühler heute. Wenig Sonne (außer jetzt am Abend) und starker, kühler Wind. Aber es soll wieder wärmer werden...
Die Trainingseinheiten sind unter Training verlinkt.

Samstag, 31. März 2012

Riccione

Alle Jahre wieder - so auch heuer - sind wir in den Osterferien im Hotel Dory in Riccoine. Heute sind wir angereist und das Wetter ist derzeit prima.
Die letzte Woche war ich sehr müde und hab fast nix trainiert. Ich vermute, dass mein Körper gegen einen Infekt gekämpft hat (Walter war sehr verkühlt voriges Wochenende) - und ich hab ihm zumindest trainingsmäßig die notwendige Ruhe gegeben. Auf der Uni war noch ein ordentliches Programm - täglich vormittags Methodenseminar und Mittwoch und Donnerstag insgesamt wieder drei Sezierkurse als Tutor und am Freitag noch eine kleine EKG-Interpretations-Überprüfung. Also - die Ferien wohlverdient!
Ich hoffe, dass ich in den  nächsten Tagen gut ins Training komme und viele Kilometer und Höhenmeter sammeln kann... 

Freitag, 23. März 2012

Es geht nicht alles gleichzeitig!

Zu diesem Entschluss bin ich heute (endlich) gekommen.
Anatomie lernen für zwei Tutorien (Organmorphologie I + III), für die SIP (Jahresprüfung, 1. Termin gleich nach den Osterferien) lernen, Training, Methodenseminar für die Diplomarbeit und EKG-Prüfung nächste Woche und dann zwei Wochen Trainingslager...

Das Leben ist so schön, es gehört genossen!
Die letzten zwei Tage war ich täglich ca. 6 Stunden im Seziersaal und bin nicht vor 20 Uhr heimgekommen. Als Tutor muss man auch immer gut vorbereitet sein und ist die ganze Zeit irgendwie auf 100%. Im Hirnkurs muss man ständig reden und erklären. Heute hab ich bis neun geschlafen und war noch immer nicht ausgeruht.... Da ich fast nur Anatomie gelernt habe (und auch bis nächste Woche, wo der gleiche Wahnsinn nochmal stattfinden wird, nicht viel anderes tun werde) und die SIP immer näher rückt, war ich heut schon leicht in Panik.
Ich hab mich dann aufs Rennrad gesetzt und hab fast eine Stunde gebraucht, um mich körperlich und v.a. im Kopf wieder wohl zu fühlen. Nach 107 km und 3,5 Stunden stand mein Entschluss fest: Abmelden von der SIP, nächster Termin 26. Juni.

Seither fühl ich mich irrsinnig erleichtert - der Druck ist weg. Ich kann mich auf meine zwei Sezierkurse konzentrieren, langsam endlich mit der Diplomarbeit anfangen und trainieren! Im Trainingslager werde ich einen freien Kopf haben und nicht ständig wie elektrisiert ans SIP-Lernen denken müssen.
Im Juni wird das Training vor und nach dem Ironman Regensburg sowieso stark reduziert, Sezierkurse sind auch keine mehr. Da ist dann genug Zeit für die SIP (und auch noch fürs Famulieren).

Sonntag, 4. März 2012

NÖ LM Crosslauf in Deutsch-Wagram

Kurz und bündig:
kurz nach dem Start
auf der Zielgeraden
Ich konnte mit einem ähnlichen KM-Schnitt wie vor einem Jahr in der Südstadt heuer den 6. Platz in der Allgemeinen Klasse erreichen (wahrscheinlich als Älteste der Klasse, es war auch mein letzter Auftritt in derselben - OARG!).

Eigentlich bin ich sehr zufrieden mit dem Tempo, der Kurs war zwar eben, aber der Teil am Sportplatz sehr verwinkelt, was viel Kraft kostet, weil man nach jeder Kurve / Kehre wieder voll beschleunigen muss...
Da ich heuer meinen Schwerpunkt eher aufs Radtraining lege und eigentlich für diese Jahreszeit sehr wenig laufe (im Vergleich zu den letzten beiden Jahren) - auch weil ich einfach teilweise keine Zeit fürs Training habe - passt das total! Mein Schritt hat sich eigentlich auch sehr gut und kräftig angefühlt.
Und in der Mannschaft konnten wir den 4. Gesamtrang (6 Sekunden hinter Platz 3!) erreichen! :-)

mitten drinn

noch auf den kleinen Runden












Fotos: Johann Newetschny